Richelsdorf

Ortsteil der Gemeinde Wildeck

Geschichtliches

Inhalt

geschichtliche Kurzfassung



Die erste urkundliche Erwähnung fällt in das Jahr 1277 , in dem das Kloster Fulda dem Eisenacher Nikolaikloster den Ort - heutiges Richelsdorf - für zunächst zwölf Jahre zwecks Errichtung eines Nonnenklosters überlassen hat, wozu es allerdings nicht kommt.

1325

überträgt das Eisenacher Kloster das Lehen mit Zustimmung Fuldas den adligen Gebrüdern Friedrich und Hermann von Colmatsch im Austausch gegen das bei Eisenach liegende Dorf Hötzelsroda.

1339

gibt Fulda seinen Lehensmann noch zusätlich "eine Einöde bei Richelsdorf,genannt das Rödchen" - auf diesem Platz befindet sich die heutige Roterainsmühle.

1539

hat das Kloster Fulda die Lehensherrschaft über Richelsdorf an die hessischen Landgrafen abgetreten. Nach dem Aussterben der Herren von Colmatsch im Jahre 1562 fällt der Ort deshalb an Hessen.

Die urkundlich erst 1460 erwähnte Kupfergewinnung - es soll schon in frühgeschichtlicher Zeit eine Auswertung erfolgt sein - mußte 1880 wegen Unrentabilität eingestellt werden.

Die Richelsdorfer Hütte - sie wurde auf der zu Richelsdorf gehörenden Ortes Bernsdorf errichtet - trug zur Schaffung vieler Arbeitsplätze bei. Seit 1708 wurde neben Kupfer auch Kobalt abgebaut, die zunehmende Bedeutung der Richelsdorfer Hütte und der nicht weit davon liegenden Friedrichshütte bei Iba führte schließlich zur Verlegung des ursprünglich in Sontra ansässigen Bergamtes nach Richelsdorf.



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